Auch im Rolli gibt es vielfache Möglichkeiten sich sportlich zu entfalten
Über den Rollstuhlsport kann den Kindern und Jugendlichen sowie ihren Angehörigen ein positives Lebensgefühl vermittelt und Perspektiven für ihre Situation und ihren weiteren Lebensweg aufgezeigt werden.
Es gibt immer noch sehr viele Eltern, die sich nicht vorstellen können, dass ihr Kind überhaupt in irgendeiner Form sportlich aktiv sein könnte, oder Kinder, die aufgrund ihrer Behinderung sogar vom Sportunterricht befreit werden. Hier aufklärend zu wirken und bestehende Vorurteile abzubauen ist ein Ziel.
Für wen kommt Rollstuhlsport in Frage?
Hauptsächlich sind dies Kinder mit einer angeborenen (Spina bifida) oder erworbenen Querschnittslähmung, Kinder mit einer cerebralen Bewegungsstörung (z. B. Spastik), Kinder mit Muskelkrankheiten oder der sogenannten Glasknochenkrankheit (Osteogenesis imperfecta). Darüberhinaus aber auch Kinder mit Mehrfachbehinderungen.
In Deutschland sind derzeit über 100 Gruppen und Vereine bekannt, in denen Rollstuhlsport für Kinder und Jugendliche angeboten wird. Das ist noch lange nicht flächendeckend. In vielen Gegenden besteht noch ein Bedarf für Rollstuhlsportgruppen für Kinder und Jugendliche. Als besonders motivierend hat sich für die Kids herausgestellt, wenn bei allen Aktivitäten erfahrene, »echte« Rollstuhlfahrer mitwirken.
Welche Sportarten gibt es?
Die bessere Frage ist, welche Sportarten gibt es nicht? Denn es gibt nahezu keine Sportart, die sich nicht mit dem Rollstuhl vereinbaren lässt.
Hier ein paar Beispiele:
Schwimmen, Tanzen, Basketball, Handball, Reiten, Golfen, Tischtennis
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