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Risiken und Vorteile einer Operation von Spina-Kindern im Mutterleib
Die Süddeutsche Zeitung berichtet über eine amerikanischeVergleichsstudie über vorgeburtliche Operationen.

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Klarheit erst im Jahr 2008
Auch bei Kindern mit offenem Rücken ist der Nutzen der frühen Operation nicht sicher belegt. Bei dem auch Spina bifida genannten Leiden ist das Rückenmark nicht vollständig von den Wirbeln umschlossen.

Den Kindern drohen Lähmungen der Beine, Inkontinenz und Fehlbildungen des Gehirns,

die nach der Geburt nicht selten zu lebensgefährlichen Regulationsstörungen von Atmung, Kreislauf und Schutzreflexen führen.

Den bisherigen Studien zufolge sind die Lähmungen nach einer Operation vor der Geburt jedoch genauso stark ausgeprägt wie bei den nicht operierten. Allerdings gibt es Hinweise dafür, dass die Gehirnfehlbildungen milder ausfallen. Klarheit soll eine randomisierte Vergleichsstudie des amerikanischen National Institute of Child Health bringen. Die Auswertung soll 2008 vorliegen.

Bis dahin wollen viele deutsche Mediziner lieber abwarten. „Die Frage ist doch, wie gut die Verbesserung für das Kind ist. Das muss zunächst geklärt sein“, sagt Tobias Schuster von der Kinderchirurgischen Klinik in Augsburg.

Auch Norbert Teig von der Neugeborenen-Station der Universität Bochum ist vorsichtig: „Die Idee der fetalen Chirurgie klingt bestechend. Aber man muss äußerst sorgsam beobachten, welche der vielen Möglichkeiten den Kindern wirklich einen Vorteil bringt.“

(SZ vom 6.5.2004)
Wir erwarten gespannt die Ergebnisse der Studie und werden schnellst möglich berichten.

 
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