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HIPPOTHERAPIE
Eine begleitende Therapie mit Pferden kann in vielen Fällen helfen 

"Patienten mit zentralen neurologischen Störungen sind oft in Ihrer Gehfähigkeit eingeschränkt bis zur Gehunfähigkeit. Das Gangbild ist in Tempo, Rhythmus, Schrittlänge, Spurbreite und durch den Gebrauch von Hilfsmitteln verändert. Asymmetrien im gesamten Bewegungsverhalten sind die Folgen. Die Hippotherapie ist eine neurophysiologische Bahnungstechnick mit Hilfe des Pferdes, speziell mit den dreidimensionalen Schwingungsimpulsen der Gangart Schritt. Die Bewegungen des Pferderückens im Schritt bieten den gleichmäßigen Rhythmus in Verbindung mit therapeutisch nutzbaren Tempounterschieden und Gleichgewichtsanforderungen. Über das Becken werden beim Patienten Rumpfaktivitäten wie Halte- und Gleichreaktionen initiiert - wie sie im normalen Gehen automatisch ablaufen. Ziele der Therapie sind symmetrischer freier Sitz ohne Einsatz der Hände als Haltefunktion, Übertragung des Gangmusters auf den Körper des Patienten und damit Hilfe beim Erlernen des Gehens."

("NOT" - Ausgabe 3/2008 / www.not-online.de

 

Hinzu kommt, dass auch bei komplett querschnittsgelähmten Personen und vor allem Kindern es den Gesamtkörper-Muskeltonus erhöht. Ebenso erweitert es das Bewußtsein der Kinder, da sie diese Bewegungsmuster selber sonst niemals erreichen könnten.
Gleichzeitig können vorhandene Sensibilitätsstörungen (häufig ein Neben-Erscheinungsbild gerade bei spina-bifida) mit Hilfe des Pferdes (ähnlich wie bei einer Delphin-Therapie) beseitigt werden.

 
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